Soldaten und Veteranen Stiftung
Die gemeinnützige Soldaten und Veteranen Stiftung ist das jüngste Mitglied in der Stiftungsfamilie des Deutschen BundeswehrVerbandes. Im November 2013 ist diese gegründet worden, weil es ein steigendes Bedürfnis nach Hilfe, Betreuung, Gedenken und Anerkennung in der Gesellschaft und im Besonderen in der Bundeswehr gibt. Aus diesem Grund schafft sie ein weiteres Leistungsangebot für Familien- und Einsatzbetreuung, kümmert sich um die Betreuung von Veteranen und die Bewahrung des Andenkens an unsere Gefallenen. Sie fördert die Berufsbildung und widmet sich der Steigerung der gesellschaftlichen Anerkennung des Dienstes in den deutschen Streitkräften.
Vertrauen heißt für die SVS, zu wissen, dass man sich in einer Gemeinschaft auf die anderen verlassen kann. Dass einem geholfen wird, wenn man Unterstützung braucht. Dass sich im schlimmsten Fall jemand um diejenigen kümmert, die einem am Herzen liegen.
Das Leitmotiv der SVS lautet daher:
Wir Soldaten nennen dieses Band auch „Kameradschaft“. Sie verbindet. Nicht nur die einzelnen Menschen. Nicht nur die, die helfen, mit denen, die Hilfe brauchen. Die Starken mit den Schwachen. Auch, aber nicht nur. Vertrauen verbindet uns alle, die Bundeswehr mit ihrem zivilen Umfeld – Vertrauen, wie wir es verstehen, ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammen hält.
Nähere Infos unter: http://www.soldaten-veteranenstiftung.de

 
Seit 2007 können sich bei Auslandsmissionen schwer verwundete Soldaten, Polizisten und zivile Helfer an eine Stiftung wenden, die speziell zu ihrer finanziellen Unterstützung, medizinischer Betreuung und gesellschaftlicher Begleitung gegründet wurde.
„Die Hilfe der Stiftung setzt da an, wo der Staat nicht mehr zahlt“, Oberst d. R. Dr. Horst Schöttler.
Die Auslandseinsätze der Bundeswehr bringen hohe Belastungen und viele Gefahren für die Soldatinnen und Soldaten mit sich. Zum Beispiel: Teroranschläge und Selbstmordattentate in Afghanistan, Hubschrauberabstürze und Minenexplosionen in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo sowie Unfälle im Einsatz. Schwerst versehrte Soldaten und trauernde Hinterbliebene bleiben zurück.
Die soziale Absicherung dieser versehrten Soldaten und Hinterbliebenen muss der Bundeswehr, aber auch der gesamten Gesellschaft ein vorrangiges Anliegen sein. Die finanzielle Versorgung und die Fürsorgemaßnahmen haben zwar in den letzten Jahren entscheidende Verbesserungen erfahren, so durch das im Bundestag beschlossene Einsatzweiterverwendungsgesetz und das Einsatzversorgungsgesetz, ergänzt Ende 2011 durch das Einsatzversorgungs-Verbesserungsgesetz. Schwer verletzte Soldatinnen und Soldaten haben nun einen Anspruch auf Weiterbeschäftigung als Soldaten, Beamte oder Angestellte im Geschäftsbereich des Bundesverteidigungsministeriums, während sie früher wegen Dienstunfähigkeit entlassen werden mussten.

„Die Polizei – Dein Freund und Helfer!“
Dieses Motto ist allseits bekannt und kann von jedem in Anspruch genommen werden.
Aber auch Polizisten, Justizbeamte, Berufsfeuerwehrleute und Sanitäter sind Menschen wie Du und ich und brauchen auch selbst Freunde und Helfer.
Schlimme Erlebnisse im Berufs- und Privatleben, verletzen Körper und Seele und beeinträchtigen nachhaltig die Einsatzmöglichkeit im Dienst für die Mitmenschen. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass Kolleginnen und Kollegen oft mit ihren Sorgen und Nöten in unserer Gesellschaft alleine gelassen werden. Genau hier setzt das Engagement der Stiftung an: Sie möchten Kollegen und Kolleginnen helfen, durch Ruhe, Natur und Erholung, fern ab vom Alltag, zu neuen Kräften zu kommen. Somit soll die „Schutzweste der Seele“ wieder gestärkt werden.

Das Bundeswehr-Sozialwerk e.V. unterstützt Angehörige der Bundeswehr finanziell und materiell, falls sie ein Handicap haben, unverschuldet in eine Notlage geraten, bei Auslandseinsätzen verwundet worden sind oder Hinterbliebene von gefallenen Soldaten sind.

Das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gibt es seit 1957. Es ist damit die älteste soziale Institution in der Geschichte der Bundeswehr. Der Vorsitzende dieses gemeinnützigen Vereins ist traditionsgemäß der Generalinspekteur der Bundeswehr. Seit Gründung konnte mehr als 35.500 Soldatinnen bzw. Soldaten und deren Familien geholfen werden. Das SHWBw unterstützt dann, wenn die Sorgen und Nöte von Soldaten und Soldatinnen und ihren Angehörigen nicht aus eigener Kraft und mit herkömmlichen Verfahren gelindert werden können. Manchmal gibt es für außergewöhnliche Sorgen auch außergewöhnliche Hilfe – diese erhalten Sie vom Soldatenhilfswerk. Gut, dass es das gibt! Tragen auch Sie dazu bei, dass das Soldatenhilfswerk weiterhin effektiv helfen kann und in Not befindlichen Kameraden und Kameradinnen Linderung zuteilwird.
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